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VITAMIN K

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Vitamin K

(Phylloquinon/Menachinon)


Vitamin K ist die Gruppenbezeichnung für drei fettlösliche Substanzen: Vitamin K1 (Phyllochinon), Vitamim K2 (Menachinon) und Vitamin K3 (Menadion). Fettlösliches Vitamin K gilt nicht als echtes Vitamin, da es im Körper auch von Darmbakterien produziert wird.
Vitamin K wird für zahlreiche lebenswichtige Vorgänge gebraucht. Damit blutende Wunden nach kurzer Zeit durch die Blutgerinnung gestoppt werden können, benötigen wir Vitamin K. Auch für die Knochenbildung und die »Reparatur« von Knochenschäden ist Vitamin K von großer Bedeutung. Darüber hinaus ist Vitamin K am Zuckerstoffwechsel vor allem in der Leber beteiligt, verbessert die Abwehrfunktionen und hilft Krebserkrankungen vorzubeugen.
Vitamin K kommt überwiegend in pflanzlichen Nahrungsmitteln (grünes Gemüse, Kohl, Sauerkraut, auch in Obst, Gemüse, Milch und Fleisch) vor. Der Tagesbedarf für Erwachsene wird mit 60 bis 80 Mikrogramm angegeben.


Laborprobe: Blutplasma






Erhöhte Vitamin K-Werte

Vitamin K ist auch in hoher Dosierung ungiftig. Erhöhte Werte kommen nicht vor (Ausnahme: Supplementierung bei Neugeborenen).


Verminderte Vitamin K-Werte

Mangelerscheinungen sind unter normalen Ernährungsbedingungen bei Erwachsenen selten.

Diagnosen mit verminderten Vitamin K-Werten
















Empfohlene Tageszufuhr

Kinder (7-9 Jahre): 30 µg

Erwachsene: 60-80 µg

Schwangere und Stillende: 60 µg


Maximale Tageszufuhr aus Nahrungsergänzungsmitteln

80 µg


Personen, die Anti­koagulanzien vom Cumarin-Typ (Vitamin-K-Antago­nisten) einnehmen, sollen ihre Vitamin K-Aufnahme aus Lebens­mitteln möglichst konstant halten und Vitamin K-haltige Nahrungs­ergän­zungs­mittel nur unter ärzt­licher Kontrolle verwenden.

Vitamin K-Normalwerte

Erwachsene 0,3-1 ng/ml

Vitamin K in Nahrungsmitteln

Nahrungsmittel

Vitamin K

pro 100 Gramm

Sauerkraut

1,4 mg

Rosenkohl

0,5 mg

Blumenkohl, Grünkohl

0,3 mg

Geflügel

0,3 mg

Rotkohl, Chikoree

0,2 mg

Brokkoli

0,12 mg

Spargel

0,045 mg