Vitamin E (Tocopherol)
Fettlösliches Vitamin E, das natürlich vorkommende D-Tocopherol, neutralisiert ähnlich wie Vitamin C als starkes Antioxidans die Wirkung von Sauerstoffradikalen. Darüber hinaus beeinflusst Vitamin E auch den Fettstoffwechsel günstig. Es kann Arterio-sklerose, Herz-Kreislauf- und Krebs-erkrankungen vorbeugen und vor degenerativen Prozessen im Alter schützen. Viele Frauen setzen bei prämenstruellen Beschwerden sowie bei den gefürchteten Hitzewallungen während der Wechseljahre erfolgreich Vitamin E ein. Auch Patienten mit Neurodermitis können von einer Supplementierung profitieren.
Vitamin E ist in allen naturbelassenen Pflanzenölen wie Maiskeim-, Distel-, Oliven-, Weizenkeim-, Soja-, Leinsamen-, Erdnuss- und Sonnenblumenöl enthalten, auch in Pflanzenmargarine, Mandeln, Haselnüssen und Oliven. Vitamin E ist relativ stabil gegen Hitze. Je niedriger die Temperatur und je kürzer die Erhitzung, desto mehr Vitamin E bleibt erhalten. Der Tagesbedarf wird mit 20 bis 35 Milligramm angegeben (Minimum: 4 Milligramm pro Tag).
Laborprobe: Blutplasma
Erhöhte Vitamin E-Werte
Erhöhte Blutwerte sind unbedenklich, können aber für eine Verzögerung der Blutgerinnungs-zeit, schlechtere Aufnahme von Vitamin A und K sorgen.
Verminderte Vitamin E-Werte
Ein langjähriger bestehender Mangel kann zu nervös bedingten Muskelfunktions- (Muskel-schwäche), Blutbildungsstörungen, Leistungs-schwäche, Müdigkeit- und Reizbarkeit, schlecht heilende Wunden.
Vitamin E-Mangel begünstigt Ateriosklerose
Diagnosen mit verminderten Vitamin-E-Werten
- Fettverdauungsstörung
- Lebererkrankungen
- Mangelernährung und Fehlernährung
- Mukoviszidose
- Verdauungsstörungen (Malabsoprtion)
Bedeutung
Aufgabe im Körper:
Schützt vor freien Radikalen, hemmt Entzündungen, stimuliert Immunsystem.
Allgemeine Versorgung:
Die Vitamin-E-Zufuhr ist bei 62 Prozent der Männer und 72 Prozent der Frauen geringer als die empfohlene Tagesmenge. Vor allem Jugendliche und ältere Menschen nehmen oft nicht genug mit Lebensmitteln auf.
Empfohlene Tageszufuhr
Kinder (7-9 Jahre): 9-10 mg
Erwachsene: 11-15 mg
Schwangere: 13 mg
Stillende: 17 mg
Maximale Tageszufuhr aus Nahrungsergänzungsmitteln
30 mg