NOTFALL- & GESUNDHEITSPASS

VITAMIN B12

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Vitamin B12 (Cobalamin)


Wasserlösliches Vitamin B12 (Cobalamin) kann im Körper in der Leber gespeichert werden. 1 bis 3 Milligramm gespeichertes Vitamin B12 können die Vitamin B12-Versorgung eines Erwachsenen mehrere Jahre lang sicher stellen und gelegentliche Mangelzustände ausgleichen: Gesunde Erwachsene speichern in der Leber 2000-5000 Mikrogramm Vitamin B12. Bei Kindern und Säuglingen kann es leichter zum Vitamin B12-Defizit kommen. Verschiedene natürliche und synthetische Cobalamine werden vom menschlichen Organismus problemlos verwertet. Vitamin B12 ist am Aufbau der => Erythrozyten beteiligt und beeinflusst den Eiweißstoffwechsel. Vitamin B12 ist auch am => Homocystein-Stoffwechsel, an Zellteilung, Blut­bildung, DNA-Synthese, Aufbau von Fett­säuren und Amino­säuren beteiligt.

Vitamin B12 kommt fast nur in tierischen Nahrungsmitteln (Fleisch, Leber, Fisch, Milch, Milchprodukte) vor. Der Tagesbedarf wird mit 3 Mikrogramm angegeben, in der Schwangerschaft 3,5 bis 4 Mikrogramm.


Laborprobe: Blutserum/-plasma






Erhöhte Vitamin B12-Werte

Erhöhte Blutwerte sind unbedenklich.


Verminderte Vitamin B12-Werte

Ein Mangel kommt bei Erwachsenen, die sich mit vollwertiger gemischter Kost ernähren, nur selten vor.

Diagnosen mit verminderten Vitamin B12-Werten


Labor-Biomarker für Vitamin B12-Mangel


Vitamin B12 in Nahrungsmitteln

Rinderleber, Makrele, Hering, Miesmuscheln, Forelle, Rotbarsch, Rindfleisch, Putenkeule, Camembert, Fleisch, Milchprodukten, Eiern. Es ist nicht möglich, den Bedarf nur mit pflanzlichen Lebensmitteln zu decken – auch wenn Sauerkraut und Algen einen gewissen Anteil an Vitamin B12 enthalten.

Vitamin B12-Normalwerte

Erwachsene

211-911 ng/l (156-672 pmol/l)