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Homöopathie

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HOMÖOPATHIE


Die Homöopathie geht auf Samuel Christian Hahnemann, der 1755 in Meißen geboren und in Leipzig und Wien Medizin studierte, zurück. Hahnemann starb 1843. Unermüdlich prüfte Hahnemann mit seinen Schülern die Reaktion von Arzneimitteln und fasste seine Erkenntnisse im „Organon der rationellen Heilkunde“, das er 1810 veröffentlichte, zusammen. Es ist das Standardwerk der Homöopathie mit 271 Paragraphen. Die Homöopathie ist seit Hahnemann in allen Teilen der Welt weiterentwickelt  worden. Es ist weiter geforscht worden. Es sind neue Bücher geschrieben worden, wobei die Wirkung der homöopathischen Verfahren nicht mehr zu leugnen ist, wenn auch der Wirkungs-mechanismus nach wie vor weitgehend unbekannt ist und von vielen Schulmedizinern angefeindet wird. Die Homöopathie basiert auf dem von Hahnemann geprägten Leitsatz „similia similibus curantur“ = „Ähnliches kann durch Ähnliches geheilt werden“ - anders ausgedrückt heisst das, dass ein Kranker ein Medikament bekommt, das bei einem gesunden Menschen ähnliche Symptome auslöst wie sie beim Kranken vorliegen. Geben wir hierzu ein Beispiel: Nehmen wir einen Patienten an, der unter chronischer Verstopfung leidet. Bei der an einer gesunden Person durchgeführten Prüfung wurde ein Arzneimittel gefunden, das ebenfalls die Symptome der chronischen Verstopfung hervorruft. Wenn nun dieses Arzneimittel in einer bestimmten Verdünnung dem Patienten verordnet wird, so verschwindet die chronische Verstopfung.


Außerdem machte Hahnemann eine weitere entscheidende Entdeckung, nämlich die der Potenzierung eines Heilmittels. Er war der Meinung, dass die Wirkung eines Heilmittels umgekehrt proportional zu seiner Substanz ist. Auch heute noch werden die homöopathischen Arzneimittel im wesentlichen nach den Vorschriften Hahnemanns hergestellt. Dabei löst man in der überwiegenden Zahl die Wirksubstanzen in Alkohol, wobei das Schütteln der Lösung von Bedeutung ist. Nicht lösliche Substanzen werden jeweils eine dreiviertel Stunde mit Milchzucker im Verhältnis 1:1 verrieben.


Zur „Verdünnung“ hier ein Beispiel: Eine Dezimalpotenz D 1 erhält man, wenn man 1/10 einer Urtinktur mit 9/10 Alkohol verdünnt. Wird von dieser Potenz wiederum 1/10 mit 9/10 Alkohol verdünnt, so gewinnt man die Potenz D 2. Zu jeder weiteren Potenz wird aus jeweils vorausgegangenen Potenz nur 1/10 zur weiteren Verdünnung verwandt. Trotz dieser enormen Verdünnung haben die Untersuchungen mit Hilfe eines Geiger-Müller-Zählers ergeben, dass die Zahl der Moleküle noch verhältnismäßig groß ist. Bei einer Potenz D 15 sind noch etwa eine Million Moleküle in einem Kubikzentimeter vorhanden.


Hier ist eine Veröffentlichung von Prof. Otto Hahn sehr interessant, der einmal geschrieben hat: „Wenn man alle Molkeüle eines Glases Wasser mit zweihundert Gramm Inhalt, durch roten Farbstoff kenntlich gemacht, irgendwo in den Ozean gießen und nach einer gewissen Zeit an einer wie immer gearteten Stelle, ob in sechstausend Metern Tiefe oder an der Oberfläche, wiederum ein Glas entnehmen würde, so würde man darin mehr als zweitausend dieser rotgefärbten Moleküle finden.“ Diese Aussage von Prof. Otto Hahn scheint mir im Hinblick auf die Homöopathie von wesentlicher Bedeutung.


Potenzen über D 12 könnte man im Vergleich zur Chemie als Katalysatoren sehen, wenn man davon ausgeht, dass gerade die Oberflächen von kleinsten Stoffteilchen als Träger von Energien angesehen werden, denen im Wechselspiel mit lebendigen Zellen die größte Wirkung zugesprochen wird.


Die Homöopathie hat auch in unserem heutigen medizinischen System absolut ihren Stellenwert. Man darf natürlich keine Wunder erwarten. Die Homöopathie ist eine Therapie, die Geduld verlangt. In jedem Fall aber ist die Homöopathie eine Therapie, die ihre heilende Wirkung über lange Jahre deutlich unter Beweis gestellt hat. Die Behauptung vieler Schulmediziner, dass eine so große stoffliche Verdünnung nicht wirken könnte, muss damit als unrichtig zurückgewiesen werden. Es scheint mir in diesem Zusammenhang noch einmal wichtig, darauf hinzuweisen, dass es zwar von Interesse ist, zu erfahren, wie eine Therapie, wie ein Heilmittel wirkt. Es ist richtig, dass wir alles daran setzen sollen, die Forschung auf dem Gebiet der Medizin voranzutreiben und die Hintergründe zu finden. Das darf uns aber keinesfalls dazu verleiten, homöopathische Arzneimittel, die sich über Jahrzehnte bewährt haben und die in vielen Fällen Hilfe gebracht haben, von der Therapie auszuschließen. Die Homöopathie sollte nicht in ideologischer Übertreibung oder Einseitigkeit gesehen werden. Sie darf nicht dazu führen, in für den Patienten bedrohlichen Zuständen nicht auf Mittel der Schulmedizin zurückzugreifen. Es ist unsinnig, anzunehmen, dass die Homöopathie auch durch den Laien ausgeübt werden kann. Sie gehört immer in die Hand des fachkundigen Therapeuten. Dieser sollte sie nach Möglichkeit einbinden in die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten naturheilkundlicher Behandlungs-verfahren.


Die Arzneistoffe, die in der Homöopathie eingesetzt werden, kommen aus dem Bereich der Pflanzen- und Tierwelt, aus den Mineralien sowie aus der chemischen Industrie. Aus diesen Substanzen werden zunächst einmal Lösungen, Essenzen, Tinkturen oder Verreibungen hergestellt, die dann für die Potenzierung eingesetzt werden. Die verordneten homöopathischen Arzneimittel werden grundsätzlich auf nüchternen Magen eingenommen. Dabei ist es unwesentlich, ob sie ein halbe oder dreiviertel Stunde vor dem Essen eingenommen werden. Die Verordnung selbst wird vom Therapeuten festgesetzt, das kann einmal, zweimal oder dreimal täglich sein, das kann ein einziges Arzneimittel sein, so  wie Hahnemann es bevorzugte, das können aber auch verschiedene Arzneimittel sein, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten und in unterschiedlicher Menge eingenommen werden. Wichtig ist dabei, dass die vom Therapeuten verordneten Mengen wirklich und effektiv eingehalten werden.


Darüber hinaus sieht der homöopathische Arzt seine Patienten nicht nur rein lokalpathologisch, sondern er ordnet die Patienten in bestimmte Konstitutionstypen ein. Er sieht, ob es ein asthenischer, ein pyknischer oder ein athletischer Typ ist und zieht daraus seine Schlüsse im Hinblick auf Krankheiten und Leiden, zu denen der Patient disponiert ist. Er ist so in der Lage, einen Arzneitypus abzuleiten.


Die Homöopathie ist eine fein abgestimmte organspezifische Reiztherapie, die die selbstregulierenden Kräfte des Organismus anspricht.


Homöopathische Hinweise:


Hier möchte ich einige Mittel angeben, die wir in unserer Hausapotheke haben sollten und von denen wir Gebrauch machen sollten, wenn es nötig wird. Sie sind natürlich nur ein kleiner Auszug aus der großen Tabelle der Möglichkeiten. Die Homöopathie verlangt ein großes und fundiertes Wissen und sollte deshalb bei Fällen, die über den normalen Rahmen hinausgehen, immer in die Hand des Fachmannes gegeben werden.


Aconitum Potenz D 4


Dies ist das Mittel, dass nur zu Beginn akuter grippaler Infekte oder Erkältungskrankheiten, katarrhalischer fiebriger Entzündungen, akuter rheumatoider Beschwerden gegeben wird. In dem Moment, wo Schweiß auftritt, sollte es durch ein anderes ersetzt werden.


Aesculus hippocastanum D 6


Dies ist das Mittel gegen venöse Durchblutungsstörungen, z. B. bei schmerzhaften Hämorrhoiden, insbersonder, wenn diese auch Rückenschmerzen zur Folge haben, bei Krampfadern, Durchblutungsstörungen im kleinen Becken.


Allium cepa D 6


Ein hervorragendes Mittel bei Schnupfen, insbesondere, wenn dieser von brennenden Augen und einer „Triefnase“ begleitet ist.


Arnica montana D 6


Ein Mittel bei Unfallfolgen, z. B. durch Aufprall, einen Hieb oder eine Quetschung, bei Müdigkeit und Schwäche. Gleichzeitig wirkt sich dieses Mittel gut auf den Blutdruck, d. h. regulierend, aus und auch eventuell hinzugekommene Herzstörungen können positiv beeinflusst werden. Darüber hinaus kann das Mittel am Ort des Geschehens auch äußerlich angewandt werden.


Avena sativa D 4


Das ist das Mittel bei nervöser Schwäche, leichter Schlaflosigkeit, nervösem Herz. Im übrigen ist es das Mittel für den geistigen Arbeiter bei Überanstrengung - immer dann, wenn er sein Pensum überzogen hat.


Belladonna D 6


An dieses Mittel sollten wir bei hohem Fieber infolge unterschiedlicher Entzündungen denken, insbesondere dann, wenn der Patient erweiterte Pupillen hat, gegebenenfalls Krämpfe, einen geröteten Kopf, aber auch bei Halsentzündungen mit Mandelbeschwerden.


Bryonia D 6


Versuchen wir dieses Mittel bei rheumatischen Beschwerden, insbesondere dann, wenn die Gelenke geschwollen sind, auch bei trockenen Schleimhäuten, trockenen Lippen und trockenem Kitzelhusten - und bei einer Diarrhöe im Sommer sollte immer an Bryonia gedacht werden.


Cactus grandiflorus D 6


Wir sollten an dieses Mittel denken bei Engegefühl in der Brust, das von Angstgefühlen begleitet wird, sowie bei einem schwachen labilen  Herzen und bei Herzklopfen. Mit dem Therapeuten abstimmen.


Calcium carboniscum D 6


Bei Menschen, die depressiv sind, die träge, antriebsarm, kälteempfindlich sind, sollte an dieses Mittel gedacht werden. Auch rachitische Knochenleiden können damit positiv beeinflusst werden, aber auch bei Hautkrankheiten, insbesondere, wenn diese sich unter dem Einfluss kalten Wassers verschlimmern, sollte man an dieses Medikament denken.


Calcium fluoratum D 10


Dieses Medikament wirkt sich besonders gut in der Zeit der zweiten Zahnung aus, aber auch für alte Menschen oder solche, die vorzeitig gealtert sind, sollte man dieses Mittel einmal einsetzen.


Calcium phosphoricum D 12


Dies ist speziell ein Mittel für Kinder, die körperlich schnell abbauen, insgesamt unruhig sind, überzogen lebhaft und oft von der Schule mit Kopfweh heimkommen.


Carbo vegetabilis D 10


Ein Medikament  vorwiegend für alte Leute, die unter kalten Beinen leiden, gleichzeitig aber für Menschen, die lufthungrig sind und dazu neigen, immer das Fenster zu öffnen,  weil sie meinen, dann mehr Luft zu bekommen. Aber auch für Menschen, die schwächlich sind und ein leicht bläuliches Aussehen haben.


Carduus marianus D 4


Ein hervorragendes Medikament für die Leber, insbesondere bei Personen mit Leberschwellungen, Gallensteinen, die auch unter Verstopfung und üblem Mundgeruch leiden. Gleichzeitig wird der venöse Kreislauf positiv beeinflusst.


Chamomille D 6


Zum  einen ist dieses Mittel vorzüglich einzusetzen bei Beschwerden im Magen, insbesondere bei Magenkrämpfen, zum anderen aber ist es ein gutes Mittel bei Zahnschmerzen, bei einer dicken Backe.


Cuprum metallicum D 6


Ein Mittel, das versucht werden sollte bei Krämpfen während der Periode, bei Wadenkrämpfen, insbesondere nächtlichen Wadenkrämpfen, aber auch als Antikrampfmittel bei Kindern.


Drosera D 6


Dies ist ein Mittel für Keuchhusten, für viele Arten krampfhaften Hustens, insbesondere wenn dieser Nachts auftritt.


Eupatorium perfoliatum D 6


Denken Sie an dieses Mittel bei neuralgischen Beschwerden während  oder nach fiebrigen Erkrankungen, z. B. nach einer Grippe.


Ferrum phosphoricum D 10


Menschen, die leicht erröten, blutarmen Menschen, Menschen mit einem blassen Gesicht sollte man dieses Mittel geben. Darüber hinaus kann es bei Kinderkrankheiten infektiöser Art eingesetzt werden.


Hepar sulfuris D 6


Dies ist ein Mittel für alle die Menschen, bei denen jede kleine Verletzung eitert, bei denen nichts heilt. Hier können wir mit den Potenzen etwas spielen. Wollen wir eine beschleunigte Eiterung, so nehmen wir die Potenz D 3 oder D 4. Wollen wir die Eiterung jedoch verhüten, so nehmen wir die Potenz D 10.


Hypericum D 4


Ein gutes Schmerzmittel, insbesondere nach Operationen, aber auch bei Schmerzen, die durch unterschiedliche Verletzungen hervorgerufen werden.


Ipecacuanha D 6


Dieses ist ein gutes Mittel bei starkem Keuchhusten, wenn das Kind blau anläuft und sich übergeben muss. Zum anderen können wir es auch einsetzen bei starker Verschleimung infolge einer Bronchitis. Jedoch auch in der Schwangerschaft bei immer wieder auftretenden Erbrechen und bei permanenter Übelkeit sollte dieses Mittel eingesetzt werden. Jedoch hier immer erst die Ursache abklären.


Kalium phosphoricum D 6


Nach Erschöpfungszuständen infolge schwerer Krankheit, bei nervöser Schlaflosigkeit und damit verbundenen Angstzuständen sollte an dieses Medikament gedacht werden.


Lachesis D 6


Bei Angina, bei schlechtheilenden Wunden, insbesondere, wenn diese blaurot aussehen, sollte an dieses Medikament gedacht werden.


Ledum D 6


Ein gutes Rheumamittel, aber auch bei Insektenstichen, bei Hundebissen sollte man an dieses Medikament denken, insbesondere dann, wenn man nicht gleich zum Arzt gehen kann, um das Entsprechende zu unternehmen (Starrkrampf).


Lycopodium D 6


Dies ist in der Homöopathie ein sehr wichtiges Mittel, insbesondere, wenn Beschwerden nach dem Essen auftreten, z. B. Völlegefühl, Blähsucht, aber auch bei Steinleiden im Bereich der Niere, Blase oder der Galle sollte Lycopodium versucht werden.


Mercurius solubilis D 12


Bei Angina, bei Entzündungen im Bereich des Halses, insbesondere, wenn die Drüsen angegriffen sind, bei Paradontose und Zungenentzündungen sollten wir dieses Medikament versuchen.


Nox vomica D 6


Dieses Mittel für den Geschäftsmann, der einen großen Teil seiner Zeit in sitzender Lebensweise verbringt, unter Hämorrhoiden leidet, viel Alkohol, Kaffee, Tabak zu  sich nimmt.


Passiflora D 4


Wenn Sie nicht schlafen können, sich verkrampfen, denken Sie an Passiflora. Aber auch bei Neuralgien versuchen Sie dieses Mittel.


Phosphorus D 12


Ein Mittel, das dann genommen werden sollte, wenn man Angst vorm Alleinsein hat, Angst bei Gewitter. Aber auch bei unruhigen Menschen, insbesondere, wenn diese groß und schlank sind, die sich stets bewegen müssen, nie ruhig stehen oder sitzen können.


Acidum phosphoricum D 6


Das Mittel, das bei geistiger Überanstrengung, beim Überarbeiten nach Examina versucht werden sollte, aber auch bei Gedächtnisschwäche vor dem Examen.


Pulsatilla D 6


Bei Frauen und Männern, die sehr sensibel sind, leicht am Wasser gebaut haben, bei Frauen, bei denen die Periode unregelmäßig ist, d. h. meistens zu spät kommt, denken Sie an Pulsatilla. Aber auch nach einem üppigen Essen im Lokal versuchen Sie es mit diesem Medikament.


Rhus toxicodendron D 6


Ein Mittel gegen rheumatoiden und gichtischen Beschwerdekomplex, aber auch dann, wenn Sie kalt und nass geworden sind, Kopf- oder Zahnweh haben, bei Hexenschuß, oder wenn Sie sich nach dem baden unwohl fühlen.


Sanguinari D 6


Das Mittel in den Wechseljahren, bei Wallungen, aber auch bei Migräne, insbesondere, wenn diese über dem rechten Auge entsteht.


Sepia D 6


Auch hier ein Mittel, das Klimakterium bei lästigen Hitzewallungen hilfreich ist. In der Hauptsache wirkt es positiv auf die weiblichen Geschlechtsorgane, aber auch im psychischen Bereich bei reizbaren, launischen, egoistischen Frauen sollte es Verwendung finden.


Silicea D 6


Bei psychischer Schwäche, bei Konzentrations-schwäche, bei schneller Ermüdbarkeit versuchen Sie es mit Silicea. Gleichzeitig sollten all die, die empfindlich gegen Kälte sind, sich leicht erkälten, immer frieren, Silicea versuchen. Auch bei Erkrankungen von Haar und Nägeln denken Sie an Silicea.


Sulfur D 6


Wenn gezielte homöopathische Mittel nicht wirken, nehmen Sie einmal zwischendurch Sulfur. Sehr häufig kommt dann die eigentliche Ursache Ihres Krankheitsbildes zum Ausbruch. Denken Sie an Sulfur bei Hautausschlägen, insbesondere, wenn diese stark jucken. Überhaupt bei allen Hauterkrankungen, bei brennenden Hämorrhoiden, bei venösen Erkrankungen tut Sulfur gute Dienste.


Veratrum album D 6


Bei starken nervösen Störungen, nervösem Zusammenbruch, begleitender Herzschwäche, denken Sie an dieses Mittel. Aber auch bei chronischem Husten, wenn das Mittel Drosera nicht geholfen hat, versuchen Sie es einmal mit Veratrum album.


Zinkum metallicum D 12


Dies ist auch wieder in der Hauptsache ein Nervenmittel. Bei Schlaflosigkeit, bei genereller Nervenschwäche, immer dann, wenn Sie die Beine nicht stillhalten können, bei Zittern, wenn dieses keine andere Ursache hat, denken Sie an Zinkum metallicum.


Wie schon anfangs  ausgeführt, sollten diese Medikamente nur Hilfsmittel  sein, denn zur Homöopathie gehört ein umfangreiches Fachwissen. Trotzdem werden Ihnen in einer Unzahl von Fällen  diese Mittel helfen. Stellen Sie jedoch nach ca. 14 Tagen keine durchgreifende Besserung fest, so suchen Sie unbedingt einen geschulten Therapeuten auf.