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HEISERKEIT

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Heiserkeit


Definition

Heiserkeit ist eine Dysphonie (Stimmstörung), die sich durch eine raue, unreine oder belegte Stimme mit verändertem Klangbild bemerkbar macht.


Ätiologie

Heiserkeit entsteht dann, wenn die Stimmbänder nicht mehr frei schwingen können. Dies ist vor allem bei Entzündungen der Stimmlippen der Fall, z.B. im Rahmen einer akuten oder chronischen Laryngitis (Kehlkopfentzündung). Mögliche Ursachen von Heiserkeit sind:


Organisch bedingt


- Bronchoskopie

- Intubation (Intubationsgranulom nach

  langer Intubation oder unter

  dramatischer Intubation)

- Rauchen

- Reizgase


Nicht-organisch bedingt



Sekundär-organische Veränderungen sind möglich, wie z.B. Kontaktgranulom oder Stimmlippenknötchen.


Heiserkeit schnell loswerden!


Meistens kommt sie im ungünstigsten Moment. Das ist bei allen Krankheiten dasselbe. Und bei der Heiserkeit trifft es unsere Stimme. Die meisten von uns brauchen ihre Stimme ständig im Beruf oder privat. Heiserkeit kann niemand gebrauchen. Aber wie wird man sie schnell wieder los?

In diesem Artikel trage ich nicht nur die besten Hausmittel gegen Heiserkeit zusammen und räume ein paar Mythen aus dem Weg. Du erfährst außerdem, woher Heiserkeit kommen kann und wie Du ihr nachhaltig vorbeugen kannst.

 

Woher kommt Heiserkeit?


Im Groben gibt es drei Ursachen für Heiserkeit.

1. Erkältung

2. falsche Stimmtechnik

3. umweltbezogene/organische Ursachen.


Zur ersten Ursache. Erkältungen lösen eine Entzündung aus. Dadurch verdicken sich die Stimmlippen und du bist heiser. Auch Schmerzen können auftreten.


Zweite Ursache. Bei falscher Technik sind die Stimmlippen unter permanenter Beanspruchung. Das kennen besonders Menschen in Sprechberufen. Aber auch starke psychische Belastung kann sich auf unsere Stimmtechnik auswirken, ohne dass wir es merken.


Dritte Ursache. Trockene oder schadstoffreiche Luft ist gar nicht gut für die Stimme. So leiden beispielsweise Raucher, Putzpersonal oder Bäckereipersonal häufig an Heiserkeit. Organisch kann zudem der sogenannte Reflux (aufsteigende Magensäure) eine Rolle spielen. Ebenso wird Heiserkeit manchmal zyklus- oder altersbedingt ausgelöst.

Wichtig! Ganz unabhängig von der Ursache: Suche auf jeden Fall deinen/deine HNO-Arzt/Ärztin auf, wenn innerhalb von drei Wochen keine Besserung eintritt oder die Beschwerden immer wieder kommen.


Wie kann ich eigenständig Heiserkeit schnell loswerden?


Jetzt kommen wir aber zur Sache. Ich möchte dir die Tricks verraten, die aus meiner Erfahrung den meisten Menschen schnell helfen. Wir fahren eine doppelte Strategie. Ich setze einmal auf wirksame Hausmittel und Übungen. Die kannst du sofort anwenden. Gleichzeitig und genauso wichtig solltest du der Heiserkeit langfristig vorbeugen.

 

Schonung Schonung Schonung


Bevor wir zu den Hausmitteln kommen, bei einer angeschlagenen Stimme gilt immer: Schonung. Sprich nicht zu viel. Gönne deiner Stimme vielleicht sogar länger vollkommene Ruhe. Hier lauert auch eine Falle: Vermeide unbedingt zu flüstern! Was kaum einer weiß, Flüstern ist noch anstrengender als normales Sprechen. Außerdem musst du aufpassen, dich nicht ständig zu räuspern.


4 Hausmittel gegen Heiserkeit


Es gibt unzählige Hausmittel gegen Heiserkeit, wie z. B.:


Amarant (Amaranthus)

Bibernelle (Pimpinella major)

Echter Eibisch (Althaea officinalis)

Eukalyptus (Eucalyptus globulus)

Fenchel (Foeniculum vulgare)

Isländisch Moos (Cetraria islandica)

Kamille (Matricaria chamomilla)

Klatschmohn (Papaver rhoeas)

Krauseminze (Mentha spicata)

Lavendel (Lavandulae flos)

Lein (Linum)

Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)

Pfefferminze (Mentha piperita)

Salbei (Salvia officinalis)

Spitzwegerich (Plantag lanceolata)

Sternanis (Illicium verum)

Süßholz (Glycyrrhiza glabra)

Thymian (Thymus vulgaris)

Zwiebel (Allium cepa)


Zu viel Auswahl erschwert aber die Entscheidung. Was ist für mich richtig? Was ist effektiv? Solche Überforderung führt manchmal dazu, dass wir gar nichts machen. Ich habe jeden Tag damit zu tun. Diese Hausmittel sind erstens leicht umsetzbar und zweitens besonders effektiv.

Kennt jeder – mag jeder: Honig! Der Honig sollte langsam auf der Zunge schmelzen und dann in vielen kleinen Portionen herunter geschluckt werden. Manche Menschen bevorzugen Manukahonig. Dieser verfügt über eine besonders große Menge antientzündlicher Stoffe. Die preiswertere Alternative ist der Thymian- Fenchelhonig. Vor allem bei Schmerzen verschafft er Linderung.

Die heisere Stimme mag feuchte Luft. Darum solltest du inhalieren. Ein Video mit einer Übung zu diesem Thema findest du unten in diesem Artikel. Lass Wäsche in deinem Zimmer trocknen. Schalte einen Diffusor ein. Und atme möglichst durch die Nase. Inhalieren: Kopf unter einem großen Handtuch über einer Schale mit dampfendem Kräuteraufguss. Entscheide dich für Salbei oder Thymian. Vorsicht: Kamille ist hierein falscher Freund. Sie ist zwar entzündungshemmend, trocknet aber die Schleimhäute aus und du willst ja den entgegengesetzten Effekt erzielen. Eine ebenso effektive Möglichkeit zum Inhalieren ist eine isotonische Kochsalzlösung.

Noch mehr Feuchtigkeit bekommst du durch ausreichend Flüssigkeitszufuhr. Trink am besten warmen Tee in vielen kleinen Schlucken. Hier empfiehlt sich wieder Salbei oder Thymian. Oder mal was anderes? Dann probiere Eibischwurzel oder Spitzwegerich. Kleine Schlucke mobilisieren den Kehlkopf. Optional kannst du sogar vor dem Schlucken noch gurgeln.

Du merkst: Schlucken und Feuchtigkeit sind besonders gut, wenn du Heiserkeit schnell loswerden willst. In den Trinkpausen empfiehlt sich ein guter Bonbon. Der Klassiker: Salbeibonbon. Seit einigen Jahren gibt es aber spezielle Stimm-Bonbons wie z. B. GeloRevoice. Bonbons mit dem gleichen Wirkstoff findest du auch in Kombination mit isländisch Moos oder Primelwurzel. Auch Emsersalz trägt zur Befeuchtung bei. Vorsicht dagegen mit Sängeröl: Damit haben etliche Sänger:innen keine guten Erfahrungen gemacht. Die zu starke Konzentration der ätherischen Öle in Kombination mit Alkohol reizen die Schleimhäute unnötig.

   

Heiserkeit vorbeugen


Jetzt hast du schon einiges für den Notfall in der Hand. Am allerbesten aber, der Notfall tritt gar nicht erst ein. Es ist nicht immer zu vermeiden. So einiges aber kannst du vorbeugend gegen Heiserkeit tun.


1. Immunsystem stärken


Gesundheit ist wichtig. Denke ganzheitlich: regelmäßig Bewegung, frische Luft, die Sonne sehen, ausreichend Schlafen, gesunde Ernährung, für inneres Gleichgewicht sorgen.


2. Schlucken statt Räuspern


Achte darauf: Trinken und Schlucken statt Räuspern und Flüstern. Das sind auch vorbeugend gute Maßnahmen, wenn du nicht heiser werden möchtest.


3. Mit dem Rauchen aufhören


Rauchen ist besonders schlecht für die Stimme. Wenn du rauchbedingt Heiserkeit entwickelst, kannst du noch so viele Stimmübungen machen. Es bleibt dann ein Tropfen auf den heißen Stein. Besonders belastbare Stimmen nehmen nicht so schnell hörbaren Schaden vom Rauchen. Sollte deine Stimme aber betroffen sein, dann höre vielleicht lieber auf mit dem Rauchen. Du hast nur die eine Stimme.


4. Stimmtraining als Vorbeugung


Die meisten Stimmstörungen lassen sich mit dem richtigen Training nachhaltig heilen. Stimmtraining minimiert die Belastung für die Stimme. Heiserkeit lässt langsam aber sicher nach. Stimmtraining ist aber vor allem individuell. Das ist wie mit dem Körper. Bodybuilder und Marathonläufer bringen ganz unterschiedliche körperliche Voraussetzungen mit. Also brauchen sie auch einen individuellen Trainingsplan. So ist es auch mit der Stimme.


Quelle: https://www.stimme-veraendern.de/heiserkeit-schnell-loswerden-genaue-anleitung-zum-umsetzen-und-mitmachen/


Die 6 besten Hausmittel bei Heiserkeit


1. Viel trinken – aber richtig


Flüssigkeit hält die Schleimhäute feucht und unterstützt die Regeneration. Empfehlenswert sind stilles Wasser und lauwarme Kräutertees. Zu heißer Tee kann die Schleimhäute reizen – ebenso wie Alkohol und Koffein, die austrocknend wirken.

Bewährte Tees bei Heiserkeit:



2. Inhalieren mit Wasserdampf


Warmer Dampf befeuchtet die Atemwege, löst Schleim und entlastet die Stimmbänder. Wer möchte, kann Salz, Kamillenblüten oder ätherische Öle hinzufügen.


So geht's:


1. Einen Liter heißes Wasser in eine Schüssel geben

2. Einen Teelöffel Salz oder zwei Esslöffel getrocknete Kräuter (z. B. Kamille) einrühren

3. Mit einem Handtuch über dem Kopf 10–15 Minuten tief durch Nase und Mund einatmen


Wichtig: Danach mindestens 30 Minuten keine kalte Luft.


3. Stimmschonung – und niemals flüstern


Wer heiser ist, sollte die Stimme schonen. Was viele nicht wissen: Flüstern ist schlechter als leise sprechen – es belastet die Stimmlippen stärker als normales, gedämpftes Sprechen. Im Zweifel lieber schweigen.


4. Halswickel – warm oder kalt


Halswickel fördern die Durchblutung und wirken wohltuend auf das Gewebe rund um den Kehlkopf.

Warmer Wickel: Baumwolltuch in warmem Wasser tränken, auswringen, um den Hals legen, mit Schal fixieren

Kalter Wickel (bei akuter Entzündung): gleicher Ablauf mit kaltem Wasser – maximal 15 Minuten


5. Luftfeuchtigkeit erhöhen


Trockene Heizungsluft verschlimmert Heiserkeit. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit von 40–60 %. Hilfreiche Maßnahmen: Luftbefeuchter, Schalen mit Wasser auf der Heizung, regelmäßiges Stoßlüften.


6. Bonbons / Pastillen – kleiner Helfer, unterschätzter Effekt


Bonbons regen die Speichelproduktion an und halten die Schleimhäute feucht. Das verschafft kein angenehmes Gefühl und ersetzt keine Behandlung – aber es unterstützt die Stimme im Alltag spürbar. Besonders geeignet sind Bonbons mit ätherischen Ölen, Salbei, Anis oder Menthol.

Empfehlenswert sind Hustenbonbons mit pflanzlichen Ölen und Süßholzwurzelextrakt. Beliebt bei allen, die ihre Stimme täglich beanspruchen.

In den 80er Jahren bekam man noch in Apotheken häufig Knöterich-Pastillen. Heutzutage sind diese eher selten zu finden. Unter Sängern war dies ein Geheimtipp. So hat man sich eine Mischung aus Knöterichpastillen und Salmiak-Pastillen zusammengestellt und gelutscht, was bei Heiserkeit helfen sollte.


Unter folgenden Links findet man Knöterichpastillen:


https://lakritz-boutique.de/products/kindlys-knoterich-salmiak-lakritz-pastillen-300g


https://bonbon-mueller.de/produkt/knoeterich-pastillen


https://ehren.de/kraeuter-bonbons/knoeterich-pastillen-im-beutel


Ein weiterer Tipp unter Sänger:innen ist, dass in der Apotheke erhältliche, freiverkäufliche Medikament ipalat Halspastillen (Honigmild) zuckerfrei.


Ipalat hat sich besonders bewährt bei Heiserkeit, Hustenreiz, rauem Hals, Halskratzen sowie strapazierter Stimme, und enthält u.a. Menthol, Primelwurzelextrakt, Bitterfenchelaroma, Sternanisaroma, Honigaroma.


Bei isla med voice handelt es sich um Halspastillen.
Die Komponenten der isla med voice Pastillen – ein Hydrogel-Komplex mit Hyaluronsäure und einem Spezialextrakt aus Isländisch Moos – legen einen doppelten Schutzfilm auf die angegriffenen Schleimhäute, der sie vor weiteren Reizen schützt. Außerdem sorgen sie für eine intensive und langanhaltende Befeuchtung. Belastungsbedingte Stimmbeschwerden wie Stimmbandreizungen und Heiserkeit werden so spürbar schnell und effektiv gelindert.


Besondere Tipps für Sänger:innen und Vielsprecher:innen


Wer beruflich auf die Stimme angewiesen ist, sollte nicht erst bei Heiserkeit reagieren – sondern vorbeugend:


Stimme vor dem Sprechen oder Singen aufwärmen (Summen, Lippenflattern)

Ausreichend trinken, auch ohne Durst

Reizstoffe wie Rauch und Staub meiden

Bei ersten Anzeichen sofort schonen – nicht „durchhalten"

Nach längerer Heiserkeit Logopädie in Betracht ziehen


Weitere Tipps zur Stimmpflege und zum Stimmtraining gibt es beim Gesangsblog von erndwein-singt.de.


Räuspern abgewöhnen – so schaffst du es endlich


Du möchtest Dir das Räuspern abgewöhnen? Dazu kommt jetzt eine entscheidende Frage: Wie kommt es überhaupt dazu? Jeder von uns kennt den sprichwörtlichen Frosch im Hals. Und was machen wir dann automatisch? Richtig! Wir räuspern uns. Manchmal hilft das auch direkt. Ein anderes Mal aber will der Frosch einfach nicht verschwinden. Und dann kann es uns sogar passieren, dass wir uns den ganzen Tag alle paar Minuten räuspern müssen. Das ist keine Katastrophe, solange aus einem Räuspertag nicht gleich eine ganze Woche wird. Genau dann wird Räuspern nämlich zum Tick. Still und heimlich schleicht sich die Gewohnheit ein. Und das geht dann leider auf Kosten der eigenen Stimme und auch unserer Gesundheit.


Warum Räuspern abgewöhnen?


Ganz ehrlich und einfach: es klingt nicht gut. Es irritiert unsere Zuhörer, wenn wir uns vor jedem Satz räuspern. Und fast noch wichtiger: Räuspern hat negative Folgen für unsere Stimmgesundheit. Logopäd:innen beobachten in ihrer Arbeit als Atem-, Sprech- und Stimmlehrer:in, dass ungefähr die Hälfte der Menschen mit Stimmproblem gleichzeitig einen Räusperzwang aufweisen. Tatsächlich gibt es da einen Zusammenhang.


Räusperzwang – Raus aus dem Teufelskreis!


Zur Theorie. Die Stimmbänder sind von einer Schleimhaut umgeben. Durch häufiges und starkes Räuspern wird diese Schleimhaut zunehmend angegriffen. Wir merken das Problem mit den Schleimhäuten dann als Bedürfnis, uns wieder und wieder zu räuspern. Es entsteht das Gefühl, „irgendwas ist auf der Stimme“. Schon befinden wir uns im Teufelskreis: Eben dieses Gefühl ist der Frosch im Hals, auf den wir intuitiv wieder mit dem Bedürfnis reagieren, uns zu räuspern. Wir räuspern uns sozusagen vom Räuspern. Das ist nicht gut und nicht gesund. An diesem Punkt wird es höchste Zeit den Rückwärtsgang einzulegen. Wir müssen den Teufelskreis durchbrechen.


Natürlicher Reflex oder schlechte Angewohnheit?


Wir könnten uns fragen, warum der Mensch sich dann überhaupt räuspert. Wie bei so vielen Dingen gilt auch hier: die Dosis macht das Gift. Wenn wir prinzipiell das Gefühl haben, unserer Stimme geht es gut und wir uns nur hin und wieder anlassbezogen räuspern, ist natürlich nichts einzuwenden. Räuspern ist ein natürlicher und automatischer Reinigungsprozess. Der Körper befreit so die Stimmlippen von Schleim oder Fremdkörpern. Doch Achtung! Bevor du wir uns, etwa bei einer Erkältung, ständig mit Räuspern vom Schleim befreien, ist es viel besser zu husten. Das ist effektiver und angenehmer für die Stimme.

Ob unser Räuspern schon zur schlechten Gewohnheit geworden ist, erkennen wir auch an dem spezifischen Zeitpunkt.


Überprüfe dazu folgende Situationen:


Bevor du sprichst, nach längerer Sprechpause.

Bevor du dich vorstellen möchtest.

Bevor du eine Sprachnachricht aufnimmst.

Bevor du mit einer Wortmeldung dran kommst.

Mit dem Räuspern vergeben wir uns jedes Mal den guten ersten Eindruck. Hier schon mal ein Tipp: Bis du dir das Räuspern abgewöhnt hast, solltest du übergangsweise immer ein Glas Wasser griffbereit zu haben. Sobald du weißt, dass du gleich sprechen wirst, trinke einige kleine Schlucke hintereinander und räuspere dich anschließend bewusst nicht. Räuspern abgewöhnen lohnt sich, damit wir in Zukunft eine gesunde Stimme und Präsenz von der ersten Sekunde zeigen können.


Überprüfe weitere Situationen:


Nachdem du etwas gegessen oder getrunken hast.

Nachdem du eine Weile gesprochen hast.

Nachdem du eine Stimmübung gemacht hast.

Wenn wir uns nach der Stimmproduktion regelmäßig räuspern, ist das wie Haare kämmen, obwohl klar ist, dass gleich ein Sturm kommt. Sprechen, Singen und Tönen verteilt gleichmäßig Feuchtigkeit auf den Stimmlippen. Auch wenn sich durch die Vibration etwas Schleim löst, müssen wir dem Räusperzwang jetzt unbedingt widerstehen. Das ist schwer. Also Konzentration und Durchhalten!


Mit diesen drei Schritten Räuspern abgewöhnen


1. Lautloses Aushauchen der Luft

2. Schlucken mit Wasser (still und nicht kalt)

3. Die Stimmlippen in Vibration versetzen durch Weitersprechen oder Summen auf „www“

Das ganze Programm solltest du mindestens drei Mal wiederholen. Ich wende es seit meinem Stimmtraining bei mir selbst an. Auch wenn ich meine Stimme etwas überlastet habe oder schon vorher merke, dass sie langsam dünner und heiser wird, mache ich das ganze Programm. Diese Prophylaxe hat mich schon so manches Mal über den Tag gerettet.


Quelle: https://www.stimme-veraendern.de/raeuspern-abgewoehnen-so-schaffst-du-es-endlich/