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HIV-TEST

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HIV-TEST


Ein HIV-Test ist ein Verfahren, um die Frage zu prüfen, ob eine Person oder eine Blutspende mit dem Humanen Immundefizienzvirus (HIV) infiziert ist. Mit HIV-Tests kann die Infektion in Serum, Plasma, Speichel oder Urin nachgewiesen werden.

Solche Tests entdecken Antikörper gegen HIV. Man unterscheidet Suchtests und Bestätigungstests. Fällt der Suchtest positiv aus, schließt sich in der Regel ein Bestätigungstest an. Der Wunsch nach einer frühzeitigen HIV-Diagnostik rückt auch die Frage von Schnelltests und Heimdignostik in den Vordergrund. Bei den sogenannten Schnelltests ist nicht die Geschwindigkeit der Testmethode ausschlaggebend, sondern die Einfachheit und Sicherheit der Durchführung (ohne aufwendige Geräte und mit wenig geschultem Personal).

Der wichtigste Labortest zur Diagnose einer HIV-Infektion ist der Nachweis von HIV-Antikörpern im Blutserum. Die Antikörperbildung ist 4 bis 12 Wochen nach der Infektion nachweisbar. Darüber hinaus gibt es Labortestsysteme zum Nachweis von HIV-Antigenen.


Grundregeln für HIV-Tests:


Laborprobe: Blutserum


HIV-Labortestsysteme

Suchtests

Bestätigungstests

Point-of-Care-Test

Solche Tests sind Heimtests, Schnelltests oder Bedside-Tests. Die Immundiagnostik beruht auf den Prinzipien Partikel-Agglutination, Immunodot (Dipstick), Immunofiltration oder Immunchromatografie. In Ländern der Dritten Welt sind solche Tests oftmals die einzige Möglichkeit eine schnelle Nachweismöglichkeit bereitzustellen (15 Minuten). In Deutschland lehnen Mediziner den freien Verkauf von HIV-Heimtests grundsätzlich ab, da solche tests die weltweit anerkannten VCT_Standards nicht erfüllen: HIV-Tests sollten nur freiwillig und im Kontext einer Beratungssituation durchgeführt werden.